Beim Spenglergerüst zählt die oberste Ebene. Sie liegt knapp unter der Traufkante, damit der Spengler Rinne und Anschlussblech auf Hüfthöhe bearbeitet – nicht über Kopf und nicht über die Kante gelehnt. Eine zu tiefe Gerüstlage zwingt zu unsicheren Haltungen.
Dazu kommt eine breitere Konsole als beim reinen Fassadengerüst. Blechtafeln, Abkantbank und Werkzeug brauchen Ablagefläche direkt am Arbeitsort. Eine Dachfanglage fängt herabrutschendes Material und Personen ab – Pflicht ab 3 m Absturzhöhe.
Jedes Gerüst wird nach SN EN 12810/12811 montiert und mit Freigabedokument übergeben. Bei einer SUVA-Kontrolle auf Ihrer Baustelle in Freiburg oder Düdingen liegt der Nachweis griffbereit. Branchenstandards definiert der SUVA-Ratgeber zu Dacharbeiten.