Ein normales Fassadengerüst trägt Lastklasse 3 – genug für Maler und Verputzer. Solarinstallateure brauchen mehr. Module, Schienen, Kabelkanäle und Werkzeug liegen gleichzeitig auf der Arbeitsbühne. Solargerüste werden deshalb auf Lastklasse 4 oder 5 ausgelegt.
Zusätzlich braucht jedes Solargerüst eine Dachfanglage. Diese fängt herabrutschende Module und Personen ab. Die Montage erfolgt nach SN EN 12810/12811. Nach dem Aufbau erhalten Sie das SUVA-Freigabedokument – bereit für jede Kontrolle auf Ihrer Baustelle.
Breitere Konsolen gehören zur Standardausrüstung. Sie schaffen den Platz, den Installateure brauchen, um Module sicher vom Gerüst aufs Dach zu heben. Auf einer normalen Gerüstbreite von 0.73 m geht das nicht – Solargerüste werden auf 1.09 m oder breiter gebaut.